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„Steilwand pur“ am Starnberger See nähe München in Bayern:
Der Starnberger See liegt der bayerischen Landeshauptstadt München am nächsten. Der 57 Quadratkilometer große See ist rund 20 Kilometer lang, fünf Kilometer breit und bis zu 127 Meter tief. Begrenzt wird er von
Moränenhügeln. Die Tauchplätze beschränken sich auf das Ostufer im Bereich der Gemeinde Allmannshausen. Eine direkte Zufahrt zum See ist nur eingeschränkt zum Be-und Entladen des Fahrzeuges möglich. Durch den
unverantwortlichen Umgang vieler Tauchtouristen werden die Tauchmöglichkeiten von den Behörden immer stärker eingeschränkt. Hat man diese Mühen aber einmal überwunden, werden wir beim Tauchgang von einer kapitalen, bis
in große Tiefe reichenden Steilwand, mehr als entschädigt. Wir tauchen am Samstag, den 30.06.07 am Tauchplatz Wasserwacht Für diesen Tauchtag sind ein sehr warmer Tauchanzug und eine Lampe, sowie perfekte
Tarierkenntnisse und der Umgang mit Dunkelheit unabdingbare Vorraussetzungen für ein faszinierendes Taucherlebnis... Wir treffen uns um 06.00 Uhr am Pendlerparkplatz Bad Abbach
Juli 2007
Faszination Bergsee 1: Tauchen in Bergseen hat stets seinen eigenen Reiz. In der Regel haben sie größere Sichtweiten als die tiefer gelegenen wärmeren Seen, da ihr Wasser kühler ist und nur geringer Nähstoffeintrag
kaum das Algenwachstum fördert. Lediglich zur Zeit der Schneeschmelze kann die Transparenz leiden. Eines der Kleinode für Taucher ist der Blindsee in Tirol, der den Gästen das Mohr Life Resort in Leermoos kostenlos offen
steht, gegen Tagesgebühr aber auch nur zum Tauchen anreisenden Sportlern zugänglich ist. Auf alle Fälle taucht man bei einer Höhenlage von 1000 im Bergseelevel. Der See, in seinem hinteren Teil von einer steilen
Felswand begrenzt, wirkt klar, je nach Tiefe schimmert er in Grün- und Blautönen. An dieser Stelle ahnt man nicht, dass die Ausdehnung der Wasserfläche wesentlich größer ist, einen Überblick kann man sich aber nur von
einem weit höher gelegenen Rastplatz an der Fernpassstraße verschaffen, mit dem Zugspitzmassiv im Hintergrund. Die interessantesten Punkte für Taucher sind genau am gegenüberliegenden Uferbereich zu finden, der von der
Steilwand gebildet wird. Dort liegen in einem wirren Durcheinander abgestürzte Baumstämme in Tiefen zwischen 5 und 15 Metern. Es macht Laune durch diesen mystischen Irrgarten zu schweben, der ständig neue Anblicke bietet. Je
nach Sichtweite, die natürlich von der „Tagesform“ des Sees abhängt, kann man das Panorama des versunkenen Waldes genießen oder man wird alle paar Flossenschläge auf kurze Distanz von einer neuen Formation von Stämmen
und Ästen überrascht. Man ist nicht allein in diesem Gewirr, gerade in den geringeren Tiefen fühlen sich zum Beispiel Zander sehr wohl, doch man begegnet auch Renken und Forellen, das Treffen mit einem größeren Hecht ist
auch möglich. Eine kleine Steilwand, die bis etwa 20 Meter abfällt, schließt sich an den Irrgarten an. Viel tiefer ist der See auch insgesamt nicht, so dass er gut auch von weniger erfahrenen Tauchern besucht werden kann
und kaum mit Dekompressionszeiten gerechnet werden muss. Im flacheren Bereich der Bucht sollte man sich das Lichtspiel der Sonne auf dem schön bewachsenen Grund nicht entgehen lassen, hier trifft man auch auf kleine Schwärme
von Jungfischen Die Kleiderordnung im Blindsee ist klar definiert, ein guter Halbtrockener, besser ein Trockentauchanzug mit Unterzieher sollte getragen werden. Gerade im Sommer täuscht das moderat temperierte
Oberflächenwasser, denn schon in zwei, drei Metern Tiefe erwischt einen die erste Sprungschicht eiskalt, der dann in größerer Tiefe noch eine weitere folgt. Im Sommer haben wir die niedrigste Temperatur mit 9°C ermittelt,
im Herbst können es dann auch nur noch 4°C sein. Das bedeutet natürlich auch, dass die verwendeten Atemregler kaltwassertauglich sein müssen und ein getrenntes System mit zwei ersten Stufen kann nicht schaden.
Wir tauchen am Samstag, den 14.07.07 am Blindsee Treffpunkt ist um 06.00 Uhr der Pendlerparkplatz in Bad Abbach
Zum Weißen Rössl...
Der Wolfgangssee zählt wohl zu den am schönsten gelegenen Alpenseen
Österreichs. Zudem bietet er für uns Taucher meist beste Sichtverhältnisse und äußerst interessante Tauchreviere. Leider ist auch hier die Tendenz zu einem nahezu völligem Tauchverbot fest zu stellen. Die beiden noch
zu betauchenden Tauchreviere zählen allerdings noch immer zu den schönsten Plätzen des Sees.
Wir tauchen am Samstag, den 28.07.07 an der Fürbergbucht/Falkensteinwand
Bereich von der Schiffsanlegestelle
Fürberg bis hin zur nordwestlichen Seite der Falkensteinwand. Die Fürbergbucht ist ein Naturjuwel der besonderen Art – nützen wir diese so ruhig und unauffällig wie möglich. (Während der Badesaison wird hier vom
Grundstückseigentümer ein Parkgebühr erhoben). Der Bereich Falkensteinwand ist nur über einen ca. 300 m langen Fußmarsch erreichbar. Er gilt als einer der schönsten aber auch anspruchvollsten Tauchplätze (steil
abfallende Felswand mit Überhängen) gesperrt vom 15.03. bis 15.05. !!
Wir treffen uns um 06.00 Uhr am Pendlerparkplatz Universität in Regensburg
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